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Info über Lupus und die pulmonale Hypertonie



Info über Lupus und die pulmonale Hypertonie

Schwere pulmonale Hypertonie bei systemischem Lupus erythematodes
Die Entwicklung einer pulmonalen Hypertonie ist eine schwerwiegende Komplikation bei systemischem Lupus erythematodes. Zur Basisdiagnostik und Verlaufskontrolle ist die Echokardiographie evtl. ergänzt durch weitere bildgebende Untersuchungen zu empfehlen.


Pulmonale arterielle Hypertonie (PAH)
In den USA und Europa leiden bis zu 100'000 Patienten an primärer PAH oder sekundären Formen der Erkrankung. Letztere treten im Zusammenhang mit anderen Erkrankungen oder Bindegewebserkrankungen der Lungen auf wie z.B. Sklerodermie, Lupus, HIV/AIDS, angeborene Herzfehler oder nach Einnahme bestimmter Appetitzügler.


Die ersten Symptome der Erkrankung wie leichte Kurzatmigkeit, Müdigkeit und schlechte körperliche Belastbarkeit werden häufig nicht richtig erkannt, so dass die Erkrankung oft schon weit fortgeschritten ist bis schliesslich die Diagnose gestellt wird. Die Überlebensrate beträgt bei unbehandelten PAH-Patienten zwei Jahre nach erstmaligem Auftreten der Symptome nur 40 bis 55 Prozent. Sobald die Erkrankung weiter fortgeschritten ist (WHO Klasse III und IV) bleibt als einzige Behandlungsoption nur die intravenöse Prostacyclin-Therapie, die mittels einer 24-stündigen Dauerinfusion angewendet wird. Ultima ratio ist die Lungentransplantation.


PPH-Selbsthilfegruppe Schweiz      Internet: http://www.lungenhochdruck.ch
Bruno Bosshard  Im Rossweidli 1  8045 Zürich  Tel. 044 / 461 59 80 oder


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