News |
2012
2011
2010
2009
2008
2007
2006
2005
2004
2003
2002
2001
4. Nationaler Patiententag im Inselspital Bern Bericht aus der Regionalgruppe Graubünden Die Invalidenversicherung Fragen? Beantwortet. |
|
4. Nationaler Patiententag im Inselspital Bern Früh morgens um 7.15 Uhr belebte sich die Eingangshalle vom Auditorium Ettore Rossi langsam. Voll bepackt mit Taschen, Papierrollen und Infomaterial nahmen Mitglieder der diversen Gruppen ihre Standplätze ein. Da waren die Rheumaliga, die Polyarthritis Vereinigung, verschiedene Tische mit Infos über Physio – und Ergotherapie, Pflege und Sozialdienst Rheumatologie und natürlich auch wir von der SLEV Regionalgruppe Bern. Schnell waren unsere Prospekte, Bücher und Artikel ausgebreitet, auch die obligaten Farbtupfer in Form von Schmetterling, Taschen und Regenschirm fehlten nicht. Der Kaffeeduft, welcher vom bereitgestellten Buffet herüber wehte, belebte unsere Sinne. Die ersten BesucherInnen trafen ein und bald füllte sich der Raum. Punkt 9.00 Uhr ertönte ein Gong, die Masse bewegte sich in Richtung Auditorium, und das erste Referat über Konnektivitis und Vaskulitis begann. Zirka 170 Menschen, übrigens mehr als im letzten Jahr, lauschten interessiert den umfangreichen Ausführungen der Referenten. Wie tröstlich zu hören, dass wir nicht einer wilden Horde von Ärzten, (Zitat Dr. med. S. Gadola), ausgeliefert sein sollten, sondern als gut informierte PatientInnen durchaus auch mitreden können! Nach der Znünipause teilte sich die Menge auf, und jeder besuchte seinen bevorzugten Workshop. Das Thema „Warnsymptome“ interessierte am meisten, aber auch die Dame, welche an der Rezeption mit Stöcken durch die Luft wedelte und so ihre Nordic Walkinggruppe zusammensuchte, erlebte regen Zulauf. Die Zeit verging im Fluge, und schon war Mittag, Zeit, für unser leibliches Wohl zu sorgen. Bald glich die Halle einem Ameisenhaufen, das äusserst appetitlich dargebotene Buffet wurde stark frequentiert. Toll, es fiel überhaupt nicht auf, wenn man sich erneut in der Schlange einreihte, um sich nochmals mit seinem Lieblingstörtchen einzudecken! Die Mittagspause wurde auch rege benutzt, um sich auszutauschen, sich zu informieren und neue Menschen kennen zu lernen. Nach dem Essen folgten wieder Workshops und eine längere Zvieripause. Da und dort machte sich eine gewisse Ermüdung bemerkbar, hatten wir doch ein gedrängtes Programm und wollten von möglichst vielen Angeboten profitieren! Als Abschluss hörten wir das Referat „Rheuma und Psyche „. Da war keine Gelegenheit, sich zurückzulehnen, denn dieser Vortrag wurde sehr virtuos vorgetragen und erforderte die volle Aufmerksamkeit. Letztendlich wurden noch drei Gewinner der Quizfragen ausgelost und mit einem Preis beglückt. Die Physiogruppe des Inselspitals, welche uns übrigens mit Turnübungen durch den ganzen Tag begleitete, half uns noch, vor dem Heimweg unsere Muskeln zu lockern. Auf diese Art liebevoll betreut, machten sich die TeilnehmerInnen auf den Heimweg, voll bepackt mit Eindrücken, Erfahrungen, Tipps und da und dort neuen Namen und Adressen im Adressbüchlein! Ein lehrreicher Tag mit vielen wertvollen Informationen ging zu Ende. Für die grosse Geduld beim Beantworten unserer zahlreichen Fragen, die umfangreiche Broschüre und die gute Organisation möchten wir uns bei Prof. Dr. med. P. Villiger, Dr. med. S. Gadola und ihrem Team ganz herzlich bedanken. Die SLEV weiss es sehr zu schätzen, dass der Nationale Patiententag dazu benützt werden kann, möglichst viele LupuspatientInnen zu erreichen, zu informieren und zu unterstützen und die Krankheit „Systemischer Lupus erythematodes“ bekannter zu machen! Esther Feller, SLEV Regionalgruppe Bern
|
NACH OBEN

Ziele/Zweck