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Ausflug der SLEV-GRUPPE Luzern-Innerschweiz in den Tierpark nach Arth - Goldau Was für ein Tag dieser Donnerstag 21.September. Laut Wetterprognose soll es ein schöner Frühherbsttag werden. Ich freue mich, nach langer Zeit meine Kolleginnen wieder ein Mal zu treffen. Um die Mittagszeit fährt der Zug Richtung Luzern, wie in den Wetterberichten vorausgesagt lichtet sich der Nebel. Wie sagt man, wenn Engel reisen lacht der Himmel. Pünktlich wie die Innerschweizer sind treffen alle zur vereinbarten Zeit in der Schalterhalle ein. Schnell noch die Billete lösen und ab zum richtigen Peron. Der Voralpenexpress bringt uns Richtung Küsnacht, Immensee dem Zugersee entlang nach Arth - Goldau. Mit meinen vier Beinen sind wir nicht so schnell, doch bald erreichen wir den Tierpark unser Ziel. Da es ja 2006 zweihundert Jahre her ist, dass sich in Arth - Goldau der Bergsturz ereignet hat, befindet sich auch eine Ausstellung über dieses schlimme Ereignis beim Parkeingang. Noch heute sind die vielen Felsbrocken, die am Rossberg abbrachen und sich über das ganze Gebiet von Arth – Goldau nieder gingen sichtbar. 30 Millionen Kubikmeter Geröll fielen auf das Dorf. Für den heutigen Tierpark einen Segen. Finden doch dort viele Wildtiere den idealen Lebensraum. Die vielen Rotwildtiere, Steinböcke, Gämse und Ziegen sind dort in grosser Zahl zu sehen. Auch die vielen kleinen, natürlich entstanden Seelein, mit den vielen Wasservögeln sind eine wahre Bracht. Die vielen freilaufenden Tiere waren sehr gefrässig, Anna und Yvonne kamen nicht nach mit füttern. So verging die Zeit wie im Flug. Der Glust nach einem Zvierikaffee hat uns bald einmal ins Grosse Parkrestaurant geführt. Hier haben wir uns alle wieder getroffen. Bei einem gemütlichen Schwatz und der verdienten Stärkung ist es bald Zeit zum Aufbrechen. Müde aber mit schönen Erlebnissen und guten Gesprächen sind wir im Bahnhof Luzern angekommen. Bald schon haben wir uns verabschiedet und haben uns auf unsere verschiedenen Heimwege gemacht. Da ich zum Beispiel im Aargauerseetal wohne war mein Heimweg noch etwas länger. Glücklich und zufrieden bin ich an diesem Donnerstag zu Hause angekommen. Habe ich doch einen schönen Nachmittag im Kreise lieber Kolleginnen mit den gleichen gesundheitlichen Problemen erleben dürfen. Es gibt mir die nötige Kraft in der nicht einfachen Zeit zu leben. Tennwil im September 2006 Verena Fischer
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