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TCM



TCM

 

Ca. vor 18. Jahren habe ich bei Prof. Dr. Dr. Li an der Bio Medica Schule die Kurse für Fussreflexzonen Massage mit Akupressurpunkte gelernt. Dr. Li war ein einzigartiger, ruhiger und geduldiger Lehrer. Ich konnte von Herrn Li viele interessante, lehrreiche Sachen aus der Sicht der Chinesischen Medizin lernen. Ich möchte hiermit nur sagen, dass ich mich schon vor 18. Jahren für TCM interessiert habe. Ich vergesse auch den damaligen Schulungsleiter Herrn Jost Boog nicht, weil er uns immer versicherte, dass die TCM in nächster Zeit eine grosse Zukunft haben wird. Mit dieser Aussage hatte er recht gehabt.

 

Aktuell bin ich bei einer tollen TCM Therapeutin in Luzern in Behandlung. Mit der Chinesischen Medizin habe ich einen super guten Erfolg und diese tut mir sehr gut.

 

Bei der ersten Behandlung hat man ein ca. zweistündiges Gespräch. Auf einem A4 Blatt schreibt der Patient alle Krankheiten von den Grosseltern, Eltern und Geschwister auf. Ein weiteres Blatt, das über die Patientin Auskunft gibt. An was man als Kind erkrankt ist. Wie viele Geburten, was für Operationen und Krankheiten man bis heute durchgemacht hat. Nach all denn Fragen folgt das letzte Patientenblatt wo alle Organe aufgeschrieben sind und man pro Frage ein Kreuz machen kann. Z.B. beim Organ Magen als Überschrift. Haben Sie saures Aufstossen? Antworten für den Patienten. Nie, selten, öfters, immer, bei dem was auf einem zu trifft wird ein Kreuz gemacht. Wenn man alles ausgefüllt hat, holt einem Frau Witt in ihr Behandlungszimmer. Danach führt sie mit einem ein ausführliches Gespräch. Dann wurde bei mir auf beiden Seiten der Handgelenke die Pulsdiagnose sowie die Zungendiagnose gestellt. Diese beiden Diagnosen von einem Patienten sagen dem Therapeuten schon sehr viel über den Gesundheitszustand seines Patienten aus. Zusätzlich zeigte mir Frau Witt, für die vielen und starken Kopfschmerzen "die Taubenübung", die ich pro Tag sechsmal zu Hause mache. Zu meiner Freude habe ich deshalb bereits schon viel weniger Schmerzen.

 

Beim zweiten Termin führten wir zusammen ein kurzes Gespräch. Danach kriegte ich auf beiden Seiten meines Körpers je fünf Nadel gesetzt und unter die Nieren und Füsse je einen angenehm warmen Wickel. Nach 30 Minuten der Ruhe, wenn man möchte, kann man einer wohltuenden, leiser Entspannungsmusik im Hintergrund des Behandlungszimmers zu hören.

 

Wenn ein Akupunkteur zu viele Nadeln setzt, ist das nicht das Beste für unseren Körper. Auch wenn das setzen der Nadeln einem Schmerzen zubereitet, finde ich, sollte man den Therapeuten wechseln. Natürlich gibt es ganz verschiedene Therapeuten, die auf eine ganz andere Art ihre Therapien gelernt haben und nun ausüben. Für mich muss es einfach stimmen. Ich erkundige mich immer, wie lange und wo jemand seine Therapie Ausbildung abgeschlossen hat und nach zusätzlichen Qualifikationen. Ein komisches Gefühl kriege ich, wenn jemand zur TCM noch ganz verschiedene Therapien anbietet, die überhaupt nichts mit der TCM zu tun haben. Ich werde sofort hellhörig, wenn jemand findet ich soll alles was westlich sei auf die Seite legen. Für mich gibt es nicht ein gegeneinander sondern ein miteinander.

 

Die Chinesische Medizin ist rund 3000 Jahre alt und zugleich aktuell. Denn sie sieht den Menschen als ganzes - ein Konzept, das sich auch in der westlichen Medizin immer mehr durchsetzt. In der Schulmedizin weiss man zunehmend mehr um die positiven Einflüsse dieser Therapien. Zur Behandlung chronischer Erkrankungen sind in der Regel 12 - 15 Akupunkturbehandlungen sinnvoll. Je nach Krankenkasse und Erkrankung werden die Kosten für die Behandlungen ganz oder zum Teil übernommen.

 

Meine Therapeutin Hilary Witt lebte bis zu ihrem 16. Lebensjahr mit ihren Eltern und ihrem Bruder bei den Irokesen in 12 verschiedenen Staaten von Amerika.

 

Nach ihrem Universitätsabschluss bildete sie sich für fünf Jahre als Akupunkturtherapeutin in Amerika aus. Sie holte sich je einem Jahr Erfahrungen in China, Japan Thailand und auf den Philippinen.

 

In ihrer Praxis arbeitet sie gerne vernetzt und engagiert zum Wohle des Ganzen mit:

 

TCM: Akupunktur - Phytotherapie - Medizinisches Qi Gong - Somatic Experiencing - Traumatherapie - Kräuterheilkunde - westliche Ernährungslehre sanfte Massagen mit feinen Körperübungen.

 

Ihr weiterer Werdegang:

1972: Unterricht in Qi Gong, Tai ji Quan, Meditation und Intuitionslehre

1977: Ausbildnerin und Projektentwicklung in Freiwilligenarbeit

1979: Friedensrichterin, Mediatorin und Dozentin für Konfliktlösungen in privatem und öffentlichem Dienst.

1984: Aki Approach Ausbildung für Konfliktlösungen und Ki Aikido mit Thomas F. Crum, Akiworks

1988: Qi Gong Kursleiterin

1992: Master of Science, in TCM, NCCAOM geprüft, eigene Praxis für TCM und Medizinisches Qi Gong USA

1993: Mutter eines Sohnes

1995: Dozentin für TCM, Medizinisches Qi Gong, Tuina und Praktikumsleiterin für TCM in Zürich  und Luzern.

1996: SBO- CM A- Mitglied

2000: Eigene Praxis in Luzern für TCM und Medizinisches Qi Gong

2002: Diplomierte Somatic Experiencing Traumatherapeutin nach Peter A. Levine, Therapeutin, Trainings-Assistentin

2008: Supervisorin

 
Im Februar 2009 wird Frau Witt in der Luzerner Gruppe einen Vortrag über TCM durchführen, worüber wir uns sehr freuen.

 

Dieser kleine Bericht wollte ich einfach für Menschen schreiben, die Angst vor Nadeln haben und um mit einfachen Worten die Chinesische Medizin etwas näher bringen zu können.

 

Für mich stimmt diese Therapieform, ich mache immer wieder eine Kur mit TCM.

 

Yvonne Meier

 

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