Nächste SLEV-Schulung

Gebühr: CHF 40.-- pro PatientIn für beide Nachmittage
Angehörige: gratis


Bitte melden Sie sich nur an, wenn Sie an beiden Schulungsnachmittagen dabei sein können. Mitglieder erhalten die entsprechenden Anmeldeformulare automatisch. Es kann jedoch auch hier heruntergeladen werden (PDF): => Anmeldeformular Patientenschulung

 

Das Anmeldeformular ist zu senden an:
Britta Krismer , Wydumstrasse 22, 8620 Wetzikon, Tel.: 044 930 33 64


Schulung für PatientInnen und Angehörige


Lupus Erythematodes ist eine in der Bevölkerung weitgehend unbekannte Krankheit, die schwierig zu erklären ist und einen schwer auszusprechenden Namen trägt. Diese Tatsachen allein können zu grossen Schwierigkeiten in der sozialen Umwelt von PatientInnen führen. LupuspatientInnen und Angehörige, die sich an die Schweizerische Lupus Erythematodes Vereinigung (SLEV) wenden, sind oft nur mangelhaft oder gar nicht über ihre Krankheit informiert. Dies hat zur Folge, dass die Schwere der Erkrankung häufig nicht erkannt wird und die verschriebenen Medikamente deshalb oft nicht so eingenommen werden, wie mit dem Arzt abgesprochen. Angehörige von LupuspatientInnen können sich meistens überhaupt kein Bild dieser komplizierten Erkrankung machen, denn bei der individuellen PatientInnenaufklärung werden sie gewöhnlich vom Arzt nicht miteinbezogen. Dies alles erschwert eine optimale Krankheitsbewältigung. Dank ihrer Mitgliedschaft bei der ELEF (European Lupus Erythematosus Federation) hat die SLEV die Information erhalten, dass in Deutschland mit einer PatientInnen-Schulung versucht wird, den erwähnten Problemen entgegenzuwirken. An vier deutschen Universitätskliniken werden seit einigen Jahren regelmässig SLE-Schulungen für PatientInnen und Angehörige angeboten.


Fachleute (die übrigens von der SLEV nicht bezahlt werden müssen) aus dem medizinischen, psychologischen und sozialen Bereich entwerfen ein Schulungskonzept und erarbeiten Schulungsunterlagen, in welchen nicht nur medizinische Aspekte der Krankheit zur Sprache kommen, sondern auch auf psychosoziale Probleme eingegangen wird. Die maximale TeilnehmerInnenzahl ist auf 20 Personen festgesetzt, um eine optimale Stoffvermittlung zu garantieren. Die SLE-Schulung findet an zwei aufeinanderfolgenden Samstagnachmittagen statt.


Die TeilnehmerInnen können während der Schulung in allen drei Fachbereichen Fragen stellen und mitdiskutieren. Eine Gelegenheit, die auch rege benützt wurde. Am Ende des zweiten Schulungsnachmittages können die KursteilnehmerInnen die Effizienz des Kurses schriftlich beurteilen. Dieses Feedback dient dazu, die Schulung zu optimieren.


Eine SLE-Schulung soll das Verständnis für die komplizierte Krankheit Lupus Erythematodes erweitern und erleichtern. Dadurch, dass an solchen Schulungen auch Angehörige teilnehmen können, werden LupuspatientInnen "entlastet". Eine SLE-Schulung soll die seriöse individuelle medizinische Aufklärung der einzelnen PatientInnen durch ihren Arzt nicht ersetzen, sondern ergänzen. Eine SLE-Schulung steht allen LupuspatientInnen und ihren Angehörigen offen und ist unabhängig von einer SLEV-Mitgliedschaft. Die PatientInnen bezahlen Sfr. 40.-- für zwei Nachmittage. Für die Angehörigen ist es gratis. Dies ist nur möglich dank der ehrenamtlichen Arbeit unserer Referenten.


Immer wieder werden von Teilnehmern Berichte über die Schulung geschrieben. Sie können diese gerne unter der Rubrik Rundbriefe/Patientenberichte lesen.


Wenn es die finanziellen Mittel zulassen, sollen mindestens dreimal jährlich öffentliche Arzt-Vorträge mit anschliessender Diskussion stattfinden. Möchten Sie an einem dieser Anlässe/Schulungen teilnehmen, können Sie gerne eine Einladung (oft mit Situationsplan) bei Erika Rosch anfordern oder direkt teilnehmen.