Am 9. Mai 2008 durften wir einen Stand auf der Rheumatologie in der Hirslanden Klinik St. Anna Luzern aufstellen. Der offizielle Termin vom 10. Mai 2008 ging nicht, da am Samstag die Rheumatologie geschlossen ist. An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich bei der Direktion der Hirslanden Klinik St. Anna Luzern bedanken.
Um 9.00 Uhr begannen Ursula und ich die Wände mit bunten Schmetterlingen, unseren A4 Blätter vom WLD und der Lupus Frau zu dekorieren. Danach legten wir unser Infomaterial, Bücher und SLEV Rundbriefe auf. Ursula legte wieder kleine Schmetterlinge dazwischen und einem grossen Korb voller Äpfel. Über einen Stuhl legte sie unsere roten SLEV Taschen, um so die Aufmerksamkeit des Standes zu erhöhen. Vor der Rheumatologie Abteilung stellten wir je ein Poster vom Welt Lupus Tag und unsere SLE Lupus Frau auf. Übrigens Ursula, ich wusste gar nicht, dass du eine so grosse Fähigkeit hast zum Dekorieren. Nun füllten wir unsere kleineren Körbe mit den feinen und gesunden Äpfel, nahmen unsere Infoblätter und konnten so verschiedene Leute erfassen. Auf der Rheumatologie der Hirslanden Klinik St.Anna Luzern hatte es interne und ambulante Patientinnen und Patienten. Um 11.30 Uhr löste Evelyn Ursula ab und übernahm die gleiche Arbeit. Da Evelyn bei früheren Ständen schon dabei war, fiel es ihr leicht die Leute anzusprechen. Zum Glück hatten wir noch ein Inserat in der grössten Zeitung vom Kanton Luzern der Luzerner Zeitung publiziert, so dass auch interessierte und selbst betroffene Patienten erschienen. Natürlich gab es auch Menschen, die sich nicht für diesen Lupus interessierten, aber mit dem muss man ja rechnen, in unserer hektischen Zeit. Das bemerkten wir später, als unsere Flyers in den Abfallkübel lagen. Da Verena infolge ihres Lupus am Freitagmorgen ausfiel, kam meine Schwester extra aus dem Bündnerland, ich hatte sie als Reserve geplant. Es ist nicht einfach in einer Gruppe, Mitglieder zu finden, die bereit sind an einem Stand mitzuhelfen. Die Gründe sind ganz verschieden, Angst vor dem Arbeitsplatz, mit der Krankheit nicht an die Öffentlichkeit, zu schwach und keine Kraft, zuviel Energieverlust, befindet sich in einem Schub, viele haben das Gefühl, sie könnten das gar nicht und trauen sich das gar nicht zu. Sowie das Echo sei zu gering für diesen grossen Aufwand. Es gibt auch Leute in einer Gruppe, die sich eher passiv verhalten. Es ist nicht einfach einen Stand am richtigen Ort zu erhalten, und macht der Gruppenleiterin zusätzlich viel Arbeit. Wir waren froh, dass wir bereits im 2006 im Kantonsspital einen Info Stand an bester Lage haben durften. Bevor sich Evelyn verabschiedete, stiess Isabelle zu uns, damit wir abwechslungsweise eine Pause machen konnten. Nun waren wir zu dritt um diesen grossen Tag zu beenden. Meiner Schwester kam die Idee, noch vor dem Eingang der Klinik Flyers und Äpfel zu verteilen, was sehr gut ankam. So wechselte Isabelle und meine Schwester sich einander ab, zum Glück war uns der Wettergott gut gesinnt. Uns freute es immer wieder, wenn sich auch Krankenschwestern und Physiotherapeuten für unseren Lupus interessierten. Eine Schwester erzählte uns, dass sie bis jetzt erst einmal eine Lupus Patientin gesehen habe. Auch während ihrer Ausbildung als Fachangestellte Gesundheit hätte man dieses Thema nur kurz gestreift. Sie war froh, um unser Infomaterial und unsere Aufklärung über unsere Krankheit. Isabelle, Renate und ich waren froh, als es 17.00 Uhr war. So ging es ans einpacken und alles wieder an seinen rechten Platz zu tun.
Wir von der SLEV Selbsthilfe Gruppe Luzern möchten Ihnen nochmals unseren Dank aussprechen, dass wir in der Hirslanden Klinik St. Anna Luzern als Gast sein durften. Meinen vier Helferinnen, gilt ein ganz grosses Dankeschön für die gut geleistete Arbeit und Unterstützung am WLD. Was hätten wir wohl ohne euch gemacht, ihr seid unsere heimlichen Engel von der Selbsthilfe Gruppe Luzern. |